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Júlio Bastos – ein Superstar in der portugiesischen Weinwelt

Júlio Tassara Bastos ist einer der herausragenden Winzer der portugiesischen Weinwelt. Seine Lebensgeschichte ist eine voller dramatischer Wendungen, die der charakterstarke Mann durchleiden musste. Am Ende wurde er aber für seine Hartnäckigkeit belohnt. Nicht weniger spektakulär ist sein Weingut, die Quinta do Carmo. Das Barockschlösschen aus dem 18. Jahrhundert soll einst ein Geschenk von König João V. an die Hofdame Dona Maria gewesen sein, in die er unsterblich verliebt war. Ihr zu Ehren werden die hier produzierten Weine heute Dona Maria benannt.

Kometenhafter Aufstieg des Weingutes Quinta do Carmo

Doch von vorne. Die Ursprünge des Landgutes, auf dem Júlio Bastos seine Spitzenweine produziert, liegen mehr als 150 Jahre zurück. Auf dem Familiensitz in der Nähe von Estremoz wurde auch schon seit langer Zeit Wein produziert. Doch erst seit Júlio Bastos Ende der 1980er Jahre das Weingut übernahm, begann der kometenhafte Aufstieg des Weingutes. Bevor er sich an den Wein machte, ließ er das alte Gut von Grund auf restaurieren und auf den neusten Stand der Technik bringen. Beibehalten hat er damals die alten, traditionellen Weinherstellungstechniken wie die Fußstampfmethode, und die alten Lagares aus Marmor. Auf der Quinta do Carmo verband er Moderne und Tradition gekonnt miteinander, was maßgeblich zum großen Erfolg der Weine beigetragen hat.


1988 begann Júlio Bastos erste Weine zu produzieren

Als Júlio Bastos 1988 begann Weine zu produzieren, war er ein absoluter Neuling. „Als ich mit Weinen anfing, wusste ich einfach nichts“, erinnert er sich. Er habe einfach kopiert, was er bei seinem Vater gesehen hatte. Sei er früher lediglich auf das Landgut der Familie gekommen, um bei der Ernte zu helfen, zwang ihn die Krankheit des Vaters 1986 aus Spanien zurück nach Estremoz zu kommen. Mit wenig Ahnung, was er tun sollte inmitten von Weinbergen, Pressen, Fässern und Weinen und ohne einen Abschluss in Landwirtschaft oder Önologie machte er sich ans Werk. „Ich habe hier ein bisschen gelernt und dort ein bisschen“, erinnert er sich und die fortschreitende Erkrankung des Vaters beschleunigte seine Entscheidung, zu bleiben.


Auf der Suche nach dem Besten

Mit Instinkt, einer guten Portion Lebenserfahrung und von seiner Berufung geleitet, entwickelte Júlio Bastos eine erste Vorstellung davon, wie sein Weg in die portugiesische Weinwelt aussehen könnte. Es war keine leichte Zeit für den jungen Mann. Inmitten eines historischen Anwesens mit Reben aus der Zeit vor der Reblaus machte er sich einfach auf die Suche nach dem Besten. Seine ersten Weine waren tatsächlich so gut, dass sie damals schon für internationales Aufsehen sorgten. Die Besitzer des mächtigen und renommierten Bordeaux-Schlosses Lafite-Rothschild wurden auf den Wein des vielversprechenden jungen Weinmachers aufmerksam. So ging Júlio Bastos 1992 ein Joint Venture mit der Familie Rothschild ein und seine Weinberge wurden zum portugiesischen Standbein der berühmten französischen Marke.


Joint Venture mit der französischen Familie Rothschild

„Ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht gemacht habe“, sagt Júlio Bastos heute. Aber damals habe er Cashflow-Probleme gehabt und bei seiner ersten Ernte 1986 deswegen nur 50 Prozent der Produktion einfahren können. Die Partnerschaft mit den Franzosen hätte da für Abhilfe gesorgt. Die Franzosen seien bei der Blindverkostung seines Quinta do Carmo Garrafeira 1986 zusammen mit dem Mouton Rothschild des gleichen Jahrgangs sehr begeistert gewesen. Mit dem einstimmigen Ergebnis, dass der Quinta do Carmo der bessere war, erinnert Júlio Bastos sich. Damals sei das Weingut und der Bürobetrieb auf das Gut Carvalhas übertragen worden, wo die Franzosen ein neues Weingut gebaut haben.


2000 gründete Júlio Bastos Dona Maria Vinhos

2000 stieg Júlio Bastos aus dem Weinprojekt mit den Franzosen wieder aus. Er verkaufte seine Anteile und kehrte zu seinem eigenen Betrieb zurück. Geleitet von der Hartnäckigkeit eines jungen Mannes, der sich sicher war, es richtigzumachen, investierte Júlio Bastos in die Restaurierung seiner eigenen Quinta do Carmo, in die modernste Technik und in alte Weinberge. Er kaufte einen Weinberg neben dem von den Franzosen entwurzelten und gründete Dona Maria Vinhos. Obwohl das Familiengut Quinta do Carmo ihm noch immer gehörte, durfte er den Namen für seine Weine nicht mehr verwenden.

Wein aus speziellen alten Klonen der Rebsorte Alicante Bouschet

Nach der Aufgabe seiner renommierten Weinmarke stand Júlio Bastos damals vor der Herausforderung, eine neue Marke von Grund auf aufzubauen. So startete der erfolgreiche Weinmacher Júlio Bastos sein neues Projekt mit dem Namen „Dona Maria“. Seine neuen Weinberge bestockte er mit den gleichen speziellen alten Klonen der Rebsorte Alicante Bouschet, die schon das Herzstück der ehemaligen Quinta do Carmo waren. Die rund 60 Jahre alten Rebstöcke bewässert er nicht.


Große Anerkennung bei Genießern und Kritikern

2003 fuhr Júlio Bastos in seinem neuen Weinberg die erste Traubenernte ein, die im restaurierten und erweiterten Weinkeller des Gutes ausgebaut wurde. Die Dona Maria Weine von Júlio Bastos erfuhren vom Start weg bei Genießern und Kritikern große Anerkennung. „Es richtigzumachen“ ist für den Weinmacher zum Mantra geworden. Júlio Bastos hat heute eine genaue Vorstellung, wohin er will und welche Weine er gerne macht: Weine mit starker Persönlichkeit. „Ich möchte Weine machen, die ich gerne trinke, die gut altern und auf die ich stolz bin. Ich möchte keine einfachen Weine machen, aber die besten, die man hier machen kann. Ich habe keinen Zweifel, dass mein Spitzenwein mindestens 30 Jahre in bester Form bleibt“, sagte er. Und das wünscht er sich: Dass seine Weine so lange halten wie die besten, die er je getrunken hat.

Önologin Sandra Gonçalves übersetzt Ideen in Wein

Um seine hochgesteckten Ziel zu erreichen, steht Júlio Bastos heute die Winzerin und Önologin Sandra Gonçalves zur Seite. Sie scheint immer genau zu wissen, welche Erwartungen Júlio Bastos an seinen Wein hat. Sandra Gonçalves übersetzt die Ideen von Júlio Bastos in Wein. „Sie weiß wie kein anderer zu interpretieren, was ich denke“, sagt er.



Nur Qualität bringt dem Wein aus dem Alentejo Anerkennung

Júlio Bastos glaubt, nur Qualität bringt dem Alentejo und Portugal Anerkennung in Sachen Wein. Und genau solche Weine versucht er zu machen. Und der Erfolg gibt ihm recht. Bereits für seinen ersten Jahrgang 2003 erhielt er Großes Gold bei Mundus Vini, eine Auszeichnung, die nur 17 Mal bei insgesamt 4445 eingereichten Weinen vergeben wurde.  2010 wurde dem Weingut von Júlio Bastos der begehrte Titel „Producer of the Year“ verliehen, das ist der „Oskar“ der Weine. Auszeichnung im Wine-Magazin als bester Wein Portugals folgten genauso wie Auszeichnungen durch Robert Parker. Júlio Bastos Weine finden sich unter den 50 besten Weinen der Welt wieder. Und: Sein Weingut rangiert heute unter den Top zehn der Weingüter Portugals. Júlio Tassara Bastos ist als herausragender Winzer der internationalen Weinwelt angekommen.



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