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Lesegut Rosé 2009

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Terra Alicante Bouschet 2007
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  • Joao Portugal Ramos

    João Portugal Ramos, Alentejo


    João Portugal Ramos gilt als einer der stilbildenden und wichtigsten Weinmacher Portugals.

    Er ist als beratender Önologe zahlreicher Weingüter und Kooperativen in allen Weinbaugebieten Portugals tätig. Wie kein anderer hat er so die Entwicklung des portugiesischen Weinbaus der jüngeren Vergangenheit geprägt. Kein Wunder, dass ihn die renommierte Weinzeitschrift „Revista de Vinhos“ 2002 zum wiederholten Mal zum „Weinmacher des Jahres“ wählte.

    Auf seinem 1998 erbauten Weingut „Monte de Caldeira“ nahe Estremoz erzeugt Ramos nun seine eigenen Weine und gilt für viele Weinliebhaber geradezu als Synonym für die Weine des Alentejo. Sorgfältig gepflegte Rebstöcke, Wissen, moderne Technik, Tradition und Intuition stellen die Grundlagen der Erzeugung von Spitzenweinen dar. Ramos baut autochthone aber auch internationale Rebsorten an, verarbeitet diese mit modernsten Kellertechniken, das beste Traubengut jedoch lässt er noch traditionell mit den Füßen stampfen. Auf der von dem US-Magazin „Wine and Spirit“ als Kellerei des Jahres 2002 gewählten Weingut erzeugt Ramos Cuvées, darunter der schon beinah legendäre „Marquês de Borba Reserva“ und rebsortenreine Weiß- und Rotweine aus traditionellen portugiesischen Rebsorten.

    Die Weine sind kraftvoll, aber trotzdem weich, finessbetont, fruchtig und früh trinkreif.





    Dirk van de Niepoort

    Das Tal des Douro: Trotz der Terrassierung der bis zu 600 Meter aufragenden Wände eine der wildesten Weinlandschaften der Welt. Im Keller der Quinta zieht Dirk van der Niepoort eine Fassprobe, schnüffelt, dreht den Wein im Mund und spuckt ihn auf den mit feinen Kieseln bedeckten Kellerboden. "Etwas viel Tannin. Genau richtig!"

    Der Wein ist eine von vielen Partien, aus denen später der Redoma komponiert wird, ein Wein, den die internationale Fachpresse zu den besten portugiesischen Rotwein zählt. Niepoort gilt als Meister im Blending, im Verschnitt. Obwohl seine Kellerei, die Niepoort Vinhos SA zu den renommiertesten Portweinhäusern gehört, ist das, was bei seinen Bemühungen herauskommt kein Port.
    Bereits seit 1987 bestimmt Dirk van der Niepoort im 1842 gegründeten Familienunternehmen wo es lang geht: Steil nach oben! Seine Portweine werden schon seit langem mit Höchstnoten bedacht und seine Late Bottled Vintages oder auch die Vintage Port seiner Quinta do Passadouro sind Pflicht für jeden Portweinfreund. Und jetzt? Kein Port mehr?
    So weit geht Niepoort natürlich nicht, aber neben seinen nach wie vor herausragenden Ports produziert er eben seit einigen Jahren auch weiße und rote Tafelweine, die unter dem Namen Redoma vermarktet werden.
    Natürlich wurden am Douro schon früher Tafelweine gekeltert. Aber die waren aus dem gemacht, was bei der Portweinproduktion übrig blieb und für den Eigengebrauch gedacht. Ansonsten gab es Port und sonst gar nichts. Susana Esteban von der Quinta da Casa Amarela dazu: "Unsere Eltern wären nie auf die Idee gekommen, an diesem Zustand etwas zu ändern."
    Niepoort Vinhos S.A.Niepoort selbst begann vor etwa zwölf Jahren mit seinem Redoma und andere Jungwinzer folgten. Sie alle machten Weine eines Typs, den es sonst nirgendwo gibt. Denn auch bei trockenem Ausbau bleibt im Abgang immer der typische Geschmack der klassischen Portweintrauben spürbar. Das sind über zwanzig, zum Teil uralte Sorten, von denen seit jeher immer mehrere zusammen im gleichen Weinberg stehen.

    Das ergibt Mischungen, die für absolute geschmackliche Eigenständigkeit nicht nur der Portweine, sondern auch der trockenen Tafelweine sorgen. Gerade die unterschiedliche Sortenzusammensetzung in den verschiedenen Lagen bewirken dabei, dass sich die trockenen Douroweine bei gleich bleibendem Grundcharakter deutlich voneinander unterscheiden. Niepoort verzichtet beispielsweise bei seinem Redoma ganz auf die Malvasia Fina, andere setzen sie bewusst ein.





    Casa de Sabicos

    Oenologe

    Sabica war eine kluge, unbeirrbare Dame, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebte. Sie war der Kopf einer großen landwirtschaftlichenDynastie im Alentejo, die Millionen Hektar Land ihr eigen nannte. Neben Getreide und Viehzucht galt dem Wein Sabicas ganz besondere Leidenschaft und ein kleiner Wettstreit innerhalb der Familie: Jedes ihrer acht Kinder hatte eine eigene Weinkellerei und wetteiferte mit der Mutter, um den besten Tropfen. Die Philosophie, die Sabica ihren Kindern auf diese Weise mit auf den Weg gab, lautete: Finde deinen eigenen Weg. Graça Ramalho, eine Urenkelin von Sabica, hat ein paar Umwege gebraucht, bis ihr Leben sich eng mit dem Wein verbunden hat. Die ersten 25 Jahre ihres Berufslebens unterrichtete sie angehende Lehrer an der Universität. Als Graças Vater Mitte der 90er Jahre starb, gab es trotzdem nicht den leisesten Zweifel, was sie tun würde: Als einziger Nachkomme übernahm sie selbstverständlich seine Weinberge und setzt nun die Familientradition fort.

    Weinflaschen

    Graça Ramalho knüpft an die Tradition ihrer Urgroßmutter wieder an,Weine nicht nur anzubauen, sondern auch selbst zu keltern. Ihr Vater hatte seinenWein zeitlebens nach der Ernte in eine der großen Wein-Genossenschaften gebracht. Graça ganzer Ehrgeiz gehört dem Aufbau einer eigenen Kellerei.

    Die Ernte von 2004 ist die erste, die die Urenkelin Sabicas unter dem eigenen Dach keltert. Bis dahin verarbeitet Paulo Laureano, einer derangesehensten Oenologen Portugals, ihre Trauben in der Kellerei ihres Nachbarn, der Herdade da Calada.

    Auch im Hinblick auf die Rebsorten, die angebaut werden, bleibt Casa da Sabicos der Tradition treu. Es sind überwiegend alte portugiesische Trauben, dieauf diesen Weinbergen wachsen, wie Aragonês, die im Norden Portugals auch Tinta Roriz genannt wird, oder Trincadeira, die sehr duftige Rotweine ergibt.

    Die Pflege der Rebstöcke liegt übrigens schon jetzt in der Hand von Miguel, einem der Söhne von Graca Ramalho.

    Casa de SabicosCasa de Sabicos rotSabicos

    Dieser Regionalwein aus dem Alentejo ist ein Cuvée, bei

    dem die Rebsorten Aragonês und Trincadeira die Ton angeben.

    Dem kräftigen Rotwein, der nach schwarzen Waldfrüchten und

    Pflaumen duftet, wurde eine Reifezeit von sechs Monaten in

    neuen französischen Eichenfässern gegeben. Das Ergebnis ist ein

    fein ausgeglichener Wein mit gut eingebundenen Tanninen und

    einen Nachhall mit Anklängen von pfeffriger Bitterschokolade.

    Casa de Sabicos Escolha 2001Casa de Sabicos Escolha 2001
    Die Lagerungsfähige portugiesische Rebsorte Aragones dominiert

    diesen Rotwein, der mit einem Aroma aus schwarzen Beeren,

    Pflaumen und Anklängen von Bitterschokolade verführt.

    Der Escolha (sprich: Eschkolja) reifte 12 Monate in neuen Eichenfässern

    und weitere sechs Monate in der Flasche, ehe er das Weingut verließ.

    Das Ergebnis ist ein charaktervoller Wein, bei dem die Tannine harmonisch

    eingebunden sind. Sein langer vollmundiger Abgang ist ein Genuss.





    Ermilinda Freitas

    Ermelinda Freitas

    „Ohne Oma Ermelindas Zustimmung hat der Großvater niemals etwas entschieden.“
    Damit lag es auf der Hand, dass das Weingut nach seinem Tod Anfang der 90er Jahre nach Ermelinda benannt wurde. Die alte Dame ist heute 73 Jahre alt und lebt mit ihrer Tochter Leonor, die das Weingut in der vierten Generation betreibt, und der 18jährigen Enkelin Joana, die es eines Tages übernehmen wird, unter einemDach.
    Und natürlich wird auch heute noch keine Entscheidung getroffen, ohne Ermelinda anzuhören. Die Enkelin Joana war drei Jahre alt, als sie ihrem Großvater das erste Mal bei der Ernte helfen durfte. Die Weinernte ist die Zeit des Jahres, die auch die erwachsene Joana über alles liebt. Dass der Schreibtisch ihrer Mutter lange Zeit das Wohnzimmer dominierte, hat sie nie gestört. Keine Frage, dass sie und nicht ihr älterer Bruder eines Tages an der Spitze des Familienunternehmens stehen wird. Leonor Freitas ist überzeugt:

    „Im Weingeschäft sind weibliches Gespür und weibliche Intuition eine gute Grundlage für Erfolg.“

    Die Weinfelder der Familie Freitas erstrecken sich in der leicht geschwungenen Ebene der Terras do Sado so weit das Augen blicken kann.145 Hektar sind es heute.

    Manche Weinstöcke der für diese Region typischen Castelão-Traube sind über 50Jahre alt.

    Sie werden handgelesen und zum Teil noch mit den Füßen zertreten, weil die Vergärung damit sanfter eingeleitet wird. Alle paar Jahre entsteht so ein wirklich großer Wein, der Leo d’Honor

    Garrafeira. Rund eine Million Liter Wein, überwiegend rot, produziert das Weingut unter der fachlichen Leitung des international renommierten Oenologen Jaime Quendera jährlich.

    Leonor Freitas ist stolz darauf, seit ein paar Jahren gut die Hälfte davon selbst abfüllen zu können.Wenn der großzügige Neubau des Weinunternehmens fertig ist, werden der Schreibtisch endlich aus dem Wohnzimmer und auch die Weinfässer aus dem Schlafzimmer der Großmutter verschwinden.

    Terras do PoTerras do Pó rotErmelinda Freitas

    Übersetzt heißt Terras do Pó (sprich: Terrasch do Po) Land

    des Staubes, was auf den sandigen Boden hindeutet. Der sortenreine

    Regional-Wein der Castelão Francês-Traube besticht

    durch die für diese Rebe typische granatrote Farbe. Seine

    fruchtigen Aromen erinnern an Johannisbeeren. Ein Wein für

    1000 Gelegenheiten!

    Quinta da MimosaQuinta da Mimosa rot

    Rund 30 Jahre alte Rebstöcke liefern die Früchte dieses

    sortenreinen Castelão Francês-Weines, ein D.O.C.-Palmela-

    Wein. Der im Barrique ausgebaute Quinta da Mimosa (sprich:

    Kinta da Mimosa) verführt mit seinen beerigen Aromen. Er

    wirkt am Gaumen wunderbar weich und voll.





    Quinta da Alorna

    Alorna gentleman

    D. Pedro de Almeida,Vizekönig der portugiesischen Gebiete in Indien, eroberte in seinem Herrschaftsgebiet zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Festung von Alorna. Zurück in Portugal wurde ihm daraufhin der Titel des Marquis von Alorna verliehen. So kam diese Quinta, wie Weingüter in Portugal genannt werden, rund 60 Kilometer nordöstlich von Lissabon zu ihrem Namen: Quinta da Alorna.

    Schon damals ließ D. Pedro de Almeida die ersten Weinstöcke anpflanzen. Bis heute ist die Quinta da Alorna im Besitz der Nachkommen von Manuel Caroça, der das rund 2800 Hektar große Anwesen samt wunderschönem Herrenhaus 1918 kaufte. Pinien, Kork und Eukalyptus-Bäume beanspruchen die größte Fläche dieses landwirtschaftlichen Großbetriebes.

    Doch die Weinreben sind der Augapfel des geschäftsführenden Direktors, Nuno Cancela de Abreu. Kein Wunder, schließlich handelt es sich bei diesem fast englischen wirkenden Gentleman um einen passionierten Oenologen, der zuvor für bekannte Portwein-Produzenten gearbeitet hat und selbst auf einem Weinberg im Norden Portugals aufgewachsen ist.

    Haus AlornaRund die Hälfte des Weines möchte Nuno Cancela de Abreu künftig exportieren. Unterstützt wird er dabei von seinem Cousin João Cancella de Abreu, der die Marketing- und Export-Abteilung des Alorna-Weines leitet. Die Abreus setzen hierzu vor allem auf Rebsorten, wie Touriga Nacional, die edelste portugiesische Rotweinrebe und die traditionelle Trincadeira oder Tinta Roriz, die in südlicheren Anbaugebieten auch Aragonês genannt wird.

    Indem er alten portugiesischen Trauben den Vorzug gibt, bleibt der 45jährige Oenologe Nuno Cancela de Abreu der traditionellen Linie des Hauses Alorna treu. Auch dass er die Weinkellerei komplett modernisiert und viele alte Tanks durch Eichenfässer ersetzt hat, war sicher nicht schwierig

    durchzusetzen. Eine kleine Revolution ist dagegen seine erklärte Absicht, integrierten ökologischen Anbau einzuführen. Doch Entscheidungsprozesse,

    bei denen nicht sofort alle an einem Strang ziehen, ist der Spross einer 11köpfigen Familie Gottseidankgewöhnt.

    Portal da ÁguiaPortal da Águia rotHerbstsonne

    Der D.O.C.-Wein aus dem Ribatejo funkelt rubinrot. Er

    wurde aus den Rebsorten Castelão,Trincadeira und Baga

    gewonnen und vier Monate in Eichenfässern gelagert. Der

    Portal da Águia überzeugt mit Aromen reifer Früchte, einer

    feinen Holznote und einem angenehm weichen Abgang.

    Quinta da Alorna Reserva 2002Quinta da Alorna Reserva 2002

    Dieser fruchtige körperreiche Weißwein verdankt seinen edlen

    Geschmack den Rebsorten Chardonnay und Arinto.

    Für einen Vinho Regional ist dieser Reserva ein sensationeller Tropfen.

    Er zeigt eine glanzklare helle goldgelbe Farbe auf . Sein Duft erinnert

    an exotische Früchte. Am Gaumen überzeugt er mit einer vollmundigen

    ausgewogenen Struktur. Er ist weich gleichzeitig aber auch frisch und

    würzig und verfügt über einen sehr langen Abgang.

    Portal da Aguia 2002Portal da Aguia 2002

    Ein Wein mit ausgeprägter Persönlichkeit.
    Das Bouquet frisch, angenehm, trocken mit delikatem Körper.
    Der Geschmack fruchtig mit Zitrusaromen, im Abgang klar und lebhaft.
    Er ist ein frischer und angenehmer Begleiter zu vielen Speisen bei dem

    die außerordentlichen Qualitäten der Arinto Traube voll zur Geltung kommen.

    Quinta da Alomarna Colheita Tardia 2001

    Quinta da Alorna Colheita Tardia 2001

    Eine prächtige goldfarbene Spätlese, bemerkenswert voll und ausgewogen.

    Für 12 Monate in französischer und amerikanischer Eiche ausgebaut.

    Die süße, harmonische Fülle von Honig und Mandeln steht auf einem

    gute Säure-Gerüst und schon der Duft wirkt äußerst verlockend.




    Pegões

    Pegoes

    Auf wie viele verschiedenen Arten Wein gelagert werden kann, dafür ist die Cooperativa Agricola de Santa Isidro de Pegões ein sehr anschauliches Beispiel. Die alten Balões, die kugelförmigen Beton-Tanks, die bis heute zur Fermentierung des Regionalweines genutzt werden, leuchten neben dem Haupthaus in der Sonne. Moderne Stahlbehälter glänzen im Neubautrakt des Hauses um die Wette. Im alten Teil der Winzergenossenschaft läuft man über riesige, in den Boden eingelassene Wein-Tanks, die mit rubinroten Bullaugendeckeln verschlossen sind. Und im Keller fehlen selbstverständlich auch die Eichen-Barriques nicht. An der Spitze der Cooperative, die Tradition und Moderne so gut zu verbinden weiß, steht seit vielen Jahren Mario Figueiro, ein Bauer kurz vor dem Ruhestand, der sein ganzes Leben im Wein verbracht hat. Schon als Jugendlicher weihte sein Vater ihn in die Geheimnisse des Zuschnitts der Reben ein. Eine alte Weisheit, die er immer beachtet hat: „Wer im März schneidet, beschneidet seinen Geldbeutel.“

    Castelao TraubeDie rund 150 Weinbauern der Winzergenossenschaftkonzentrieren sich in erster Linie auf die granatrote portugiesische Castelão-Traube, bauen aber auch weiße Reben, wie die Fernão Pires an. Über sechs Millionen Kilo Trauben haben die Landwirte nach der letzten Ernte insgesamt auf dieWaage gebracht. Darüber, dass daraus in der Kellerei gute Weine entstehen, wacht der Oenologe Jaime Quendera. Bevor er zum Chefweinmacher aufstieg, arbeitete der 36jährige in der Cooperative vier Jahre lang mit João Portugal Ramos zusammen, einem der großen Weinmacher Portugals mit internationaler Reputation. Kein Wunder, dass sowohl die Weiß-, als auch die Rotweine der Cooperativa Agricola Santo Isidro de Pegões alljährlich mit internationalen Preisen ausgezeichnet werden.

    Adega de Pegoes

    Adega de Pegões weissWeinkeller

    Dieser frische Terras do Sado-Regionalwein wurde aus den

    Rebsorten Fernão Pires, Moscatel,Tamarez und einem kleinen

    Anteil Arinto gekeltert. Die portugiesische Wein-Zeitschrift

    "Revista de Vinhos“ hat den Adega de Pegões (sprich Pegeusch)

    2002 als besten Weisswein prämiert.

    Fontanario de PegoesFontanario de Pegões rot

    Sattes Granatrot zeichnet diesen Wein aus, der nach Kirschen

    duftet und mit feinen Anklängen von Vanille verführt. Ein

    sortenreiner Castlão Francês-Wein mit samtigem Charakter, bei

    dem die Tannine gut eingebunden sind.

    Adega de Pegoes Colheita SeleccionadaAdega de Pegões

    Colheita Seleccionada rot

    Dieser vielfach höchstprämierte Wein wurde aus den

    Rebsorten Touriga Nacional und Cabernet Sauvignon gekeltert

    und mindestens sechs Monate in französischen Eichenfässern

    ausgebaut. Seine Beerenaromen sind mit einer feinen Holznote
    unterlegt. Ein großer Wein, der mit Eleganz und harmonischem

    Nachklang überzeugt.






    Luis Pato

    Luis Pato

    Der Weinanbau hat in der Familie Pato eine lange Tradition. Seit dem 18. Jahrhundert haben die Vorfahren von Luis Pato Weinreben kultiviert.

    Sein Vater João war der erste Weinbauer in der Region Bairrada, der auch die Flaschenabfüllung selbst übernommen hatte.

    Luis, der Sohn, steht ihm in Nonkonformität und Pioniergeist in nichts nach. Und er lässt auch seiner 28jährigen Tochter Filipa den Freiraum, sich als Oenologin unter seinem Firmendach mit eigenwilligen Ideen selbst zu verwirklichen.

    So wie der alte Landsitz und die high-tech-moderne Firmenzentrale ineinander übergehen, so versteht es Luis Pato auch bei den Weinen, eine Allianz zwischen altem Wissen und moderner Technologie einzugehen. Der ganze Ehrgeiz des studierten Chemikers gilt der Entwicklung von Weltklasse-Weinen aus der im Bairrada vorherrschenden roten Baga-Rebe.

    Über seinen Erfolg wacht wie ein guter Geist seine Mutter, die 77jährige Maria Teresa Pato, die in dem gesamten Anwesen morgens die Türen öffnet und abends das letzte Fenster schließt.

    WeinbergÜber 60 Hektar Land bewirtschaftet die Familie Pato, vor allem der lagerfähigen und farbintensiven Baga-Traube gewidmet. Der sandige Boden seines Familienbesitzes macht es Luis Pato nicht leicht, erstklassige Weine zu erzeugen. Glücklicherweise brachte auch seine Frau, Dona Rosa Maria,Weinberge in das Unternehmen ein – und zwar solche, die mit fruchtbarem Lehm-Kalk-Boden gesegnet sind. Luis Pato hat den Weinkeller seiner Familie fast revolutionärmodernisiert. Heute ist er in der Lage, die Fermentierung seiner Weine durch Temperatur- Kontrolle genauestens zu überwachen. Gleichzeitig wendet er bei der Vergärung auch Methoden an, die Jahrhunderte alt sind.

    Vor der Pressung entfernt Luis Pato im Unterschied zu den meisten Kollegen bei den Rotweinen die Trauben von den Stielen und Blättern. Ziel all seiner Bemühungen ist die Kreation von Weinen in modernem Stil – ohne dabei den Charakter der traditionellen portugiesischen Rebsorten zu negieren.

    Luis Pato Vinhas VelhasLuis Pato Vinhas Velhas weiss

    Dieser frische Weißwein wurde aus Trauben von einigen

    der ältesten Bical-, Cercial und Sercialinho-Reben des Weingutes

    gekeltert. Der Luis Pato Vinhas Velhas (sprich: Luisch Pato

    Vinjasch Veljasch) ist ein fruchtiger Wein, der nach Aprikosen

    und einer feinen Apfelnote duftet und am Gaumen mit nicht

    zu viel Alkoholgehalt und einer angenehmen Säure überzeugt.

    Luis Pato Quinta do MoinhoLuis Pato Quinta do Moinho rot

    Für den sortenreinen Baga-Wein wurden die Trauben ohne

    Stiele und Blätter gekeltert und lagerten in teilweise neuen

    Eichenfässern. Der Quinta do Moinho (sprich: Kinta do Mo-injo)

    zeichnet sich durch intensive Wildbeerenaromen, reichen

    Tanningehalt und einen samtigen Nachklang aus. Ein großer

    portugiesischer Rotwein mit enormem Entwicklungspotential.





    Quinta de St. Julia

    Santa Julia„Ich überlasse Dir meine kleine Oase, der ich mein ganzes Leben gewidmet habe.“ Seine Tante vererbte Eduardo da Costa Seixas mit diesen Worten ihr märchenhaftes Anwesen mit erhabenem Blick über das Douro-Tal. Der Nachkomme der portugiesischen Königsfamilie hält das verwunschene Herrschaftshaus, die gepflegten Gärten,Weinberge und Olivenhaine rundherum so liebevoll in Ehren, wie die Tante selbst es kaum besser hätte tun können.

    Eduardo da Costa Seixas kann das Leben seiner Familie im Douro-Gebiet mehr als 500 Jahre zurückverfolgen.Vinha do Romezal heißt der Rotwein, der damals wie heute auf der Quinta de Santa Júlia hergestellt wird. Das Herrschaftshaus entstand im 17. Jahrhundert und bietet heute neben dem Besitzer auch einer Handvoll Gästen erlesene Unterkunft. Eine alte Weinbauern-Weisheit, die Eduardos Großvater ihm mit auf den Weg gab, lautet:

    Weinberg „Wein, den man zu früh erntet, ist ebenso wenig bekömmlich, wie Reis, den man zu früh vom Herd nimmt.“

    Es kostet sicher keine Überwindung, den Blick über die Weinterrassen schweifen zu lassen und dem Wein im Douro-Tal ein wenig länger beim Wachsen zuzuschauen.

    Weinflaschen

    Bevor er das Landgut der Tante übernahm, hat Eduardo da Costa Seixas für einen der renommiertesten Portwein-Produzenten Portugals gearbeitet.

    Um auch beim Wein zur Spitze zu zählen, holte er sich mit Anselmo Mendes einen ausgezeichnetenOenologen ins Haus.

    Die fünf Pferde und sieben Kühe, die das alte Landgut beherbergt, mussten ihren abgestammten Platz jüngst verlassen. Ihr Stall wird jetzt zu einem modernen Weinkeller mit Flaschenabfüllanlage umgebaut.

    Rund ein Drittel des 70 Hektar großen Anwesens auf den Berghängen über dem Douro ist dem Weinanbau gewidmet.Touriga Franca, das rote

    Aushängeschild der Douro-Region, wird hier ebenso angebaut, wie die traditionsreiche Rebsorte Tinta Roriz, die im Süden Portugals auch Arangonês genannt wird. Zeuge davon, dass im Douro-Gebiet der Portwein zu Hause ist, sind die riesigen, fast 200 Jahre alten Portweinfässer, die auf der Quinta de Santa Júlia bis heute ihren Dienst tun.

    Vinha do RomezalVinha do Romezal rot

    Der Klassiker der Quinta Santa Júlia wurde aus den Rebsorten

    Tinta Roriz,Tinta Barroca und Touriga Franca gekeltert.

    Dieser vollmundige D.O.C.-Wein aus dem Douro verströmt

    ein elegantes Aroma aus gereiften Früchten mit

    einem Hauch von Vanille.

    Santa Julia ReservaSanta Júlia Reserva rot

    Dieser tiefrote Wein wird aus der Rebe Touriga Nacional

    und einem Drittel Tinta Roriz-Trauben gewonnen.Verarbeitet

    hat man nur die von den Stielen befreiten Trauben, die in

    französischen Eichenfässern sechs Monate reifen durften. Ein

    strukturreicher, ausgewogener Wein, der 2002 als einer der

    besten Weine Portugals ausgezeichnet wurde.

    Late Bottled Vintage 1999Late Bottled Vintage 1999 Portwein

    Beim Late Bottled Vintage-Verfahren wird der Portwein

    vier bis sechs Jahre nach der Traubenlese in Flaschen abgefüllt,

    wodurch er schneller rund und sanft wird als der

    Vintage-Port. Dieser charaktervolle Portwein verführt mit

    Aromen von Sauerkirsche und roter Johannisbeere sowie

    einem eleganten Abgang.




    Calheiros Cruz

    Madalena Calheiros CruzMadalena Calheiros Cruz ist eine Frau, deren Standfestigkeit bewundernswert ist. Aufgaben, die das Leben ihr stellt, nimmt sie an, auch wenn sie sich das Leben eigentlich anders vorgestellt hat. So kommt es, dass die portugiesische Modefachfrau und Boutique-Besitzerinheute zugleich der Boss mehrerer Weingüter und einer Kellerei für Port- Carlos ihr hinterließ, der viel zu früh gestorben ist. und Rotweine ist. Ein Erbe und eine Aufgabe, die ihr Mann José

    „Sein Projekt ist auch mein Projekt“, lautet Madalenas Devise.

    WeinbergUnd was die 46jährige anfasst, macht sie mit vollem Einsatz und eigenem Stil, sieben Tage die Woche. Zuerst verpasste sie denFlaschenlables ein neues Design. Dann holte sie Anselmo Mendes, einen der besten portugiesischen Oenolegen, ins Haus und entwickelte gleich drei neue Rotweine. Die Energie dazu liefert ihr nicht zuletzt das selbst gesteckte Ziel:

    „Wenn unser Sohn die Familientradition meines Mannes aufnimmt, wird die Weinkellerei Calheiros Cruz ebenso zu den Spitzenunternehmen zählen, wie zu Josés Zeiten.“

    Viele der Rebstöcke, die unter der fachlichen Aufsicht des Oenologen Anselmo Mendes auf den Weinterrassen der Familie Calheiros Cruz wachsen und gedeihen, sind mehr als 80 Jahre alt.Angebaut werden in erster Linie traditionelle portugiesische Rebsorten wie Tinta Roriz, die im Süden Portugals auch Aragonês genannt wird, die sehr aromatische und lagerfähige Touriga Nacional oder die im Douro dominierende Touriga Franca. José Carlos, der von seiner Familie vor rund 20 Jahren nur einen kleinen Weinberg übernommen hatte, konnte seinen Landbesitz mit der Produktion erstklassiger Portweine schnellvergrößern.Weintrauben

    Heute sind es 40 Hektar Weinreben, die in der modernen, von Madalena Calheiros Cruz weiter ausgebauten Kellerei zu Port- und Rotwein verarbeitetwerden. Edelstahltanks, in denen die Temperatur während der Gärung kontrolliert werden kann, tragen zur Entwicklung hochwertiger Weine ebenso bei, wie die Eichenfässer, in denen die besten von ihnen gelagert werden.

    Calheiros Cruz ColheitaCalheiros Cruz Colheita rot

    Die fruchtigen Noten haben sich mit den feinen Holznuancen

    des Calheiros Cruz Colheita (sprich: Kaljerosch

    Krusch Koljeta) zu einem eleganten Aroma verbunden. Bei

    dem D.O.C.-Wein aus dem Douro vereinen sich Tannine

    und Frucht zu einem harmonischen Abgang.

    Calheiros Cruz Reserva 2000Calheiros Cruz Reserva 2000 rot

    Dieser Wein überzeugt mit einer samtigen Mischung aus

    Brombeeraromen und eleganten Holznoten. Die Cuvée der

    Rebsorten Touriga Nacional & Tinta Roriz,

    wurde in französischen Eichenfässern ausgebaut. Der Calheiros

    Cruz Reserva 2000 ist ein harmonisch

    ausklingender Wein, der schon erste Reife zeigt.






    Anselmo Mendes

    Anselmo MendesDie Ehrfurcht vor dem Charakter einer Rebe, der auch bei der Arbeit im Weinkeller nicht verfälscht werden darf, hat Anselmo Mendes von seinemGroßvater mit auf den Weg bekommen. Seine Familie gehörte zu den ärmeren Weinbauern im Minho, der Region im äußersten Norden Portugals. AnselmoMendes arbeitete zunächst fast zehn Jahre als Oenologe im Dienst anderer Weinproduzenten.

    1997 wurde er dafür von der portugiesischen Fachzeitschrift „Revista de Vinhos“ als Oenologe des Jahres ausgezeichnet.

    Mit diesem Erfolg im Rücken kaufte der Oenologe in der Nähe seines Elternhauses seinen ersten kleinen Weinberg.Weil Anselmo als vielgefragter Experte nach wie vor auch andere Weingüter berät, kümmert sich in der alltäglichen Arbeit vor allem sein Bruder um den eigenen Wein.

    Anselmo Mendes ist sowohl in der Rot- und Portwein-Region Douro, als auch im weißweindominierten Minho und sogar in Spanien fachlich beratend unterwegs. Egal, wo er den Tag verbringt, sein oberstes Ziel ist stets,, dem authentischen Charakter jeder Traube und jedes Weinbergs auf die Spur zu kommen und zu seiner vollen Entfaltung beizutragen.

    Minho RegionIn der Arbeit mit seinen eigenen 7 Hektar Wein genießt Anselmo Mendes es, etwas freier experimentieren zu können, als er es als Berater auf derzeit gut einem Dutzend anderer Weingüter je tun würde. Jedes Jahr wagt der Oenologe, der zu Hause ausschließlich die weiße Alvarinho-Rebe, die Königin der Minho-Region, anbaut, etwas Neues.

    2002 hat er zum Beispiel weißen Wein nach der Ernte auf die gleiche Weise behandelt, wie man sonst nur mit roten Trauben umgeht: Er hat die ganze Frucht, mitsamt der Schale verarbeitet.

    Von manchen Menschen, wie zum Beispiel seinem Vater, wurde Anselmo Mendes für solche Experimente schon für ziemlich verrückt erklärt.

    Doch die ganze Leidenschaft des 40jährigen gehört dem Wein und in dieser Passion lässt er sich auch nicht beirren. Die Preise, mit denen er und seine Weine ausgezeichnet werden, geben ihm recht: 2002 wurden gleich 12 der von Anselmo Mendes kreierten Weine als die besten des Jahres

    2001 in Portugal prämiert.

    Muros AntigosMuros Antigos weiss

    Dieser Vinho Verde D.O.C.-Wein wird zu 100 Prozent aus

    der Alvarinho-Rebe gekeltert. Anselmo Mendes verarbeitet für

    den Muros Antigos (sprich: Murosch Antigosch) nur den Most

    und die erste Pressung der von den Stielen befreiten Trauben.

    Das Ergebnis ist ein eleganter, ausdrucksstarker Weißwein mit

    feinen Nuancen tropischer Früchte und langem Nachklang.





    Quinta do Carmo

    Das Weingut Quinta do Carmo liegt im Herzen der Iberischen Halbinsel, im Gebiet Alentejo, 200 km östlich von Lissabon. Einst gehörte das im 14. Jh. erbaute Gut der portugiesischen Königsfamilie, nach mehreren Revolutionen diente es eine Zeit lang als Nonnenkloster. Seit Generationen befindet sich das palastähnliche Anwesen nun in den Händen der Familie Bastos, die seit 1992 eine Partnerschaft mit den Domaines Barons de Rothschild (Lafite)Kellerei eingegangen ist.

    Der Ursprung der grossen Kellereien der Region Alentejo reicht bis in die Zeit des römischen Reichs zurück.

    Es waren nämlich die Römer, die damals diese weitgestreckten Landwirtschaftsbetriebe (latifundia) anlegten und dort Weizen, Hafer, Olivenbäume und Wein anbauten. Auch wenn auf den fruchtbarsten Böden immer noch Getreide kultiviert wird, stellen diese sonnengebadeten Hügel ein geradezu ideales Terrain für den Weinbau dar. So kommt es, daß dort die Weinreben nach und nach immer mehr an Boden gewinnen, auch wenn die Olivenbäume und Korkeichen eine immer noch sehr starke Position besitzen. Bei dem Gut La Quinta ist es nicht anders. Es umfasst insgesamt 1.000 Hektar, zu denen neben den Rebflächen 100 Hektar Olivenhaine, 250 Hektar Getreideacker, 350 Hektar Korkeichen und 150 Waldgrund gehören.

    Am Ende des 17. Jahrhunderts liess Don Joao IV, der für seinen Hof einen diskreten und ruhigen Zufluchtsort mit einer gewissen Distanz zur Königsstadt Estremoz suchte, dort einen großen Landsitz im Barockstil erbauen sowie eine Kapelle, die der Notre Dame do Carmo geweiht wurde. Der Monarch der Restauration von Portugal, der Wiedereroberung der nationalen Unabhängigkeit im Jahre 1640, kannte den stillen Charakter dieser Gegend wahrscheinlich sehr gut – er wurde nämlich nur wenige Kilometer entfernt in Vila Viçosa geboren. Von den königlichen Besitztümern und dem Leben am Hofe sind heute nur noch das große Haus, Casa do Carmo, und das Gut La Quinta übriggeblieben. Rund um die Herdade das Carvalhas angelegt, wird das Gut später Quinta do Carmo genannt.

    WeinflaschenIm 20. Jahrhundert ist die Quinta do Carmo schon seit mehreren Generationen im Besitz der Familie Bastos. Auch wenn die Weine in den 80er Jahren in Portugal sehr beliebt sind, liegt der Weinberg von 70 Hektar im Sterben. 1992 ruft Julio Bastos die Domaines Barons de Rothschild (Lafite) zu Hilfe, um sein Gut wieder in Schuss zu bringen. Das Ziel ist es, einerseits die tausendjährige Weinbautradition des Alentejo mit dem Fachwissen der Teams der Domaines zu verbinden, andererseits, die traditionellen, sehr ausdrucksstarken Rebsorten des Weinberges mit neuen Reben zu kombinieren. Dadurch soll der Wein an Komplexität und Eleganz gewinnen. Auf diese Weise soll das Gut wiedererstarken und international neues Ansehen gewinnen.

    Ein frischer Wind zieht über den Weinberg. Die alten Rebstöcke werden erneuert und neue Plantagen angelegt. Von nun an werden systematisch Erziehungsformen verwendet und der Ertrag absichtlich limitiert. Dank der sorgfältigen Auswahl der Lagen und des herrschenden Mikroklimas ist es nicht nötig, Bewässerungstechniken einzusetzen. Neue Rebsorten wie Cabernet Sauvignon et Syrah werden mit den traditionellen Sorten der Gegend kombiniert. Zudem wird viel in die Kellereien der Herdade das Carvalhas investiert. Dazu zählt der Bau eines neuen Weinkellers und der Kauf von Edelstahltanks, die mit Temperaturkontrolle und pneumatischen Pressen ausgestattet sind. Inzwischen ist die Quinta do Carmo Teil der Domaines Barons de Rothschild (Lafite) und hat einen neuen Partner, José Bérardo. Der Weinberg umfasst nun 150 Hektar und reift immer mehr heran. Dieser Neuanfang zeigt sich zu aller Zufriedenheit mit den Jahrgängen 2000 und 2001, bei denen die Synthese von Terroir und anerkanntem Fachwissen zu einzigartigen Weinen geführt haben.






    Quinta do Corujao

    Quinta do Corujao

    Erst mit 62 Jahren ging für António Batista ein lange gehegter Traum in Erfüllung: Er konnte seine eigene Adega, seine eigene Weinkellerei, in Betrieb nehmen. Dafür hat der hochgewachsene Senhor ein Leben lang gearbeitet, jedenfalls während der Zeit seines Lebens in Portugal. Den ersten Teil seiner Erwerbstätigkeit verbrachte António in der Kolonie Angola. Er kam - wie so viele Portugiesen mit ihm - nach der Revolution in Portugal 1975 mit nicht viel mehr als den Kleidern, die er trug, nach Hause zurück.

    Seine Eltern bauten damals auf ihrem 12 Hektar großen Landgut vor allem Obst und Gemüse, aber nur ein wenig Wein an - und den wild gemischt, Stöcke einer Rebsorte neben denen einer anderen. Erst António Batista, der anfangs nur wusste, wie ein guter Wein schmecken muss, machte eine Kultur daraus. Er ging dabei so fachkundig und besonnen zu Werke, dass er heute, im Alter von 75 Jahren, zu den angesehensten Wein-Produzenten im ganzen Dão gehört. Und keine Sorge, ans Aufhören denkt der passionierte Weinmacher noch lange nicht!

    RebsorteSeine Liebe zum Wein teilt der ältere Herr mit dem jungen Oenologen Pedro Pereira, unter dessen fachkundiger Leitung auf der Quinta do Corujão vor allem rote einheimische Rebsortenangebaut werden. Sowohl die kräftige und lagerfähige Touriga Nacional, als auch Tinta Roriz, die im Süden Portugals Aragonês genannt wird, oder die milde Jaen werden hier kultiviert - heute selbstverständlich jede auf ihrem eigenen Feld.

    „Die ersten Pflanzen einsetzen, sehen, wie sie wachsen und wie nach Jahren die ersten Trauben geerntet werden können, das ist immer wieder faszinierend“, erklärt António Batista seine Passion. Bis dann ein wirklich großer Wein daraus wird, vergehen 20 bis 30 Jahre.

    Akzente, die der Weinbauer heute bei der Arbeit mit den Rebstöcken setzt, sind Weichenstellungen für die Zukunft.Von der erhofft sich António, dass auch seine Enkel die besten Weine der Dão-Region keltern werden.

    Quinta do Corujao Grande Vinho do DaoQuinta do Corujão Grande Vinho do Dão rotWeinflaschen

    Dieser klassische D.O.C.-Wein aus dem Dão lädt mit

    einem dunklen Rot zum Genießen ein. Er zeigt ein Bouquet

    aus schwarzen Früchten mit Vanillenoten, abgerundet durch

    Anklänge von Tabak. Am Gaumen wird die konzentrierte

    Frucht dieses Weines von einem reifen Tanningerüst getragen.

    Quinta do Corujao Touriga NacionalQuinta do Corujão Touriga Nacional rot

    Der sortenreine Touriga Nacional-Wein duftet nach

    Waldfrüchten mit einer Nuance Schokolade. Am Gaumen

    überzeugt der Wein, der 14 Monate in Eichenfässern

    lagerte, mit einem vollen Körper. Ein Wein mit enormem

    Entwicklungspotential, der mit seinem samtigen Geschmack

    und einem harmonischen Nachklang besticht.

    Quinta do Corujao ReservaQuinta do Corujão Reserva rot

    Der Cuvée aus Touriga Nacional, Jaen, Alfrocheiro und

    Tinta Roriz duftet nach Kirsche und dunklen Beeren mit Anklängen

    von Leder und Minze. Der Quinta do Corujao

    Reserva (sprich: Kinta do Koruschau) ist ein D.O.C.-Wein aus

    dem Dão, der mit hoher Qualität in seiner Klasse überzeugt.






    Herdade da Calada

    Baron Blanckart

    Jahrzehnte haben Birgit und Clemens, Freifrau und Freiherr von Blanckart, es einfach genossen, gute Bei einem Urlaub in Portugal machten die weitgereisten Ruheständler dann eine Entdeckung, die ihr Leben verändern sollte: Sie verliebten sich in die Herdade da Calada, einen alten Landsitz im Herzen des Alentejo. Hier entstand der Traum, große Weine selbst zu erzeugen. „Das Leben wurde noch einmal interessant“, erzählt Freiherr von Blanckart, der zu Hause im Rheinland in einem landwirtschaftlichen Umfeld aufgewachsen ist. Weine zu trinken.

    Seit 1997 bewirtschaften die deutschen Adeligen nun die Herdade da Calada. Sie haben die Herrenhäuser liebevoll renoviert, den Pferde-Stall zum Haus des Verwalters umgebaut, einen Barrique-Keller und eine eigene Adega, eine Wein-Kellerei, eingerichtet. Auf 420 Hektar Land wächst und gedeiht der Wein in paradiesischer Vielfalt und Eintracht neben Oliven, Sonnenblumen, Getreide und Kühen, die unter Kork- und Steineichen in den Weiden grasen.

    Herdade da CaladaPaulo Laureano, einer der angesehensten Oenologen Portugals, hat die Rebenfläche des Gutes behutsam auf 26 Hektar erweitert.
    Angebaut werden überwiegend traditionelleportugiesische Rotwein-Reben, wie die edle Aragonês,im Norden Portugals Tinta Roriz genannt, die sehr alte Trincadeira oder die granatrote Castelão sowie Weißwein-Reben, wie die weitverbreitete Antão Vaz oder die fruchtige Verdelho. Der Oenologe sucht die Weingüter, mit denen er zusammenarbeitet, auch danach aus, ob die Wellenlänge zwischen ihm und den Betreibern stimmt.

    Einen Spitzenwein zu erzeugen ist für den 37jährigen nicht zuletzt die Frage eines Gefühls. Neben den Reben, der Art und dem Zeitpunkt der Lese oder der Kombination der verschiedenen Sorten, so Paulo Laureano, tragen auch die Geschichte des Weinguts und die Personen, die hinter dem Wein stehen, dazu bei, den Genuss zu veredeln.

    Baron de BBaron de B rot

    Die dominierenden Rebsorten dieses Weins sind Aragonês

    und Trincadeira, abgerundet durch Alicante Bouschet und Cabernet

    Sauvignon. Baron de B reift bis zu 12 Monaten in Barrique-

    Fässern und lagert zwei Jahre auf der Flasche, bevor er

    das Weingut verlässt. Der tief rubinrote, elegante Wein duftet

    nach Pflaumen und Waldbeeren und hinterlässt am Gaumen

    eine Nuance von Schokolade bevor die harmonisch eingebundene

    Tanninstruktur für einen langen, würzigen Nachklang

    sorgt. Ein wahrhaft großer Wein!

    CaladessaCaladessa weiss

    Ein sortenreiner Wein, der aus handgelesenen Verdelho-

    Trauben gekeltert wurde.Vor der Abfüllung erhielt der Caladessa

    eine Reifezeit von sechs Monaten im Stahltank. Der angenehm

    frische Wein besticht durch ausgewogene Zitrusnoten

    und Aromen von tropischen Früchten. Er harmoniert ausgezeichnet

    zu Meeresfrüchten, hellen Fleischsorten und Geflügel.






    Portwein 1x1

    Portwein

    Kleines 1x1des Portweintrinken's

    Der Portwein ist ein kraftvoller Wein ,der in dem Abgrenzungsgebiet des Douro-Flusses unter besonderen Bedingungen, welche eine Konsequenz natürlicher und menschlicher Faktoren sind, produziert wird. Der traditionelle Produktionsprozess schließt die Gärungsunterbrechung des Mostes durch Addition von Branntwein, sowie den Weinverschnitt und das Altern ein.

    Im Gegensatz zu dem, was im Allgemeinen gesagt wird, wird nicht ein Portwein angeboten, sondern Portweine mit verschiedenen Geschmacksrichtungenund besonderen Eigenschaften.

    Die Portweine können in zwei verschiedene Klassen je nach Reifungsprozeß eingeteilt weden.
    Die Weine mit fruchtigem Charakter, bei denen man die Farbe und das fruchtige Aroma eines jungen Weins behalten möchte.Zu dieser Weinart gehören nach aufsteigender Qualitätsordnung die Klassen Ruby, Reserva, Late Bottled Vintage(LBV) und Vintage.

    Die Weine der besten Kategorie, vor allem der Vintage und in niedrigem Grad der LBV, sollen gelagert weden, denn sie altern gut in der Flasche.

    Die Weine mit Reifungscharakter sind Wein, die eine mehr oder weniger lange Reifung in Holzfässern gehabt haben. Ihre Farbe ist hell und die Aromen erinnern an Trockenfrüchte und an Holz. Je älter der Wein, desto ausgeprägter diese Eigenschaften.

    Twany PortoDie existierenden Kategorieren sind: Tawny, Tawny mit Altersangabe (10,20,30,und 40 Jahre) und Colheita.

    Es handelt sich um Weine von verschiedene Jahren mit Ausnahme der Colheita- Weine, aus einem einzigen Jahr entstammen.
    Nach entsprechender Abfüllung können sie sofort verbraucht werden.

    Weißer Porto
    Der weiße Port weist mehrere Stile auf ,die verbunden sind mit mehr oder weniger langen Reifungszeiten und verschiedenen Süssegraden, welche aus der Art der Weinbereitung vorgehen.


    Ruby PortoDer Ruby-Portwein hat eine mehr oder weniger intensive rote Farbe, ein fruchtiges Aroma und die Kraft eines neuen Weins.
    Er wird hergestellt aus dem Verschnitt von Portweinen verschiedener Jahrgänge und wird mindestens drei Jahre im Holzfaß gelagert.


    Twany PortoTawny Portwein- Dieser Verschnitt wird aus mehreren Ernten hergestellt. Einige Tawnies von hoher Qualität sind auf dem Etikett mit Altersangaben versehen ( 10, 20, 30, 40 Jahre).
    Durch das Reifen in Fässern geben diese Weine ihre einst tiefe Farbe und ihren jugendlichen, würzigen Charakter zu Gunsten eines mehr geschmeidigen und etwas nussigen Aromas auf und erhalten dabei eine goldbraune Farbe (tawny = goldbraun)

    Late Bottled VintageLate Bottled Vintage ist ein Wein von hoher Qualität , der aus einer einzigen Weinlese entstammt. LBV wird nach 4 bis 6 Jahren im Holzfaß abgefüllt. Er ist nicht so herb und körperreich wie ein Vintage-Port vom gleichen Jahr, ist aber ebenfalls harmonisch, sanft und elegant.


    Vintage PortoVintage Port - Ein Portwein, der aus einer herausragenden Ernte hergestellt wird, darf als Vintage Port deklariert weden. Dieser Wein reift, nach einer zwei-bis dreijährigen Lagerung in Holzfässern, noch mindestens 10 Jahre in der Flasche weiter, bevor er getrunken werden sollte. Mit der Reifung in der Flasche wird er allmählich sanft und elegant, mit einem ausgeglichenen, komplexen und sehr edlen Aroma.


    Wußten Sie schon, daß.....

    durch die lange Faßreifung die LBV, Tawny´s und Colheitas geöffnet länger haltbar sind (drei bis vier Wochen) als die Ruby´s, weiße Portweine und Vintage`s (ein bis drei Wochen).

    Portwein und Essen

    Kalte PlatteAls Aperitif

    Frisch serviert, passen die weißen Portweine hervorragend zu Kanapees, kalten Platten, Meeresfrüchten und Frischkäse. z. B. "Portonic", weißer Portwein mit Tonicwasser in gleichen Mengen, Eiswürfel und eine halbe Zitronenscheibe

    Als Begleitung

    Tawny, Ruby, Reseva, alle passen wunderbar zu Trockenfrüchten, Pasteten, Schinken und Wildgerichten.
    Ein LBV, zum Beispiel, kann eine sehr gute Begleitung zu Ente oder Entenleber sein.

    KäseMit Käse

    Die roten Portweine bildenein außergewöhnliche Verbindung zu den meisten portugiesischen Käsesorten (Serra-, Rabacal-,Azorenkäse) und zu allen blauen Käsesorten (Roqueford,Stilton,Gorgonzola).Sehr geschätzt ist die herrliche, klassische Verbindung Stilton und Vintage Port.

    EisAls Nachspeise

    LBV Portweine oder 10, 20, 30 ,oder 40 Jahre alte Tawny´s passen sehr gut zu Schokolade. Sie vollenden den Genuß von Trockenfrüchten, Obsttorten, leichte Puddings, Speiseeis.......Sie sind ideal in Begleitung mit Milchreis, Creme Caramel,"Arme Ritter" oder Eierspeisen.


    Überraschen Sie Ihre Gäste doch mal mit einer besonderen Kreation! Viel Spaß!!!!!

    Portwein und Zigarren

    ZigarrenSeit Jahrhunderten schon bilden Portwein und Zigarren eine perfekte Symbiose, aber jetzt mit der modehaften Verbreitung des Zigarrenkonsums entsteht eine optimale Gelegenheit, etwas verwöhnenden Genuß nach dem Dinner zu fördern.

    Mit der Zigarre in der einen Hand gibt es nichts besseres als ein Glas Portwein in der anderen, um eine Stimmung von Geruhsamkeit und gepflegter Unterhaltung weiter zu verbessern.
    So teilen ein edler alter Vintage Port und eine starke, aromatische Zigarre, wie z.B. eine Cohiba, Partagas oder Bolivar aus Havanna, beide ihre Reichhaltigkeit und Tiefe, wobei die Süße des Ports einen perfekten Hintergrund für die erdige Wirkung der Zigarre darstellt.

    Mittelstarke Havannas, wie Romeo y Julieta oder Punch, oder Don Ramos Zigarren aus Honduras sind leichter im Genuß und passen sehr gut zu jüngeren Vintage Ports oder mittelstarken LBV´s. Zu einem Tawny könnten Sie die delikate Geschmeidigkeit von Santa Damiana Zigarren aus der Dominikanischen Repubik oder einer Macanudo aus Jamaica empfehlen.

    Übrigens: Mit Portweinen kann man ausgezeichnete Cocktails kreieren. schauen Sie mal auf unsere Cocktail Seite




    Portwein

    PortweinPortwein Erzeugung gilt als die anspruchsvollste Aufgabe, die sich in einem Weinkeller finden lässt.
    Alle klassischen Veredelungsgetränke aus Wein wie Champagner, Cognac oder Sherry, erhalten durch die Arbeit der Kellermeister ihren Charakter und sind ebenso differenzierte wie diffizile Kreationen von Experten. Aber Port in all seiner Vielfalt, seiner Intensität, seiner Delikatesse, erfordert mehr als nur einen guten Kellermeister. Das harmonische Zusammenspiel von Süße, Tannin, Alkohol und unzähligen Fruchttönen im jungen Port verlangt das Genie.

    Zur Klasse der Winzer kommt die Einmaligkeit der Böden.

    Seit 1756 darf Port ausschließlich auf Schieferböden erzeugt werden. Wer erfahren hat, wie Schieferböden die Eleganz vieler großer Weiß- und Rotweine dieser Welt positiv beeinflussen können, der wird im Portwein die gleiche unnachahmliche Delikatesse und Subtilität entdecken, die dieses in Portugal so häufige und im Dourotal zur Exklusivität erhobene Gestein den Trauben schenkt.

    Portweine aus anderen Ländern, etwa aus Südafrika, Australien oder Kalifornien, können zwar beachtlich sein, doch spätestens bei der Finesse und der Komplexität des Ausdrucks, die einen großen Vintage Port auszeichnen, müssen die Nachahmungen kapitulieren.

    Stefanie und Thomas Curry

    Die Tradition den Portwein mit "Barcos Rubelos" durch die Stromschnellen des Douro stromabwärts zu transportieren, fand in den 60er-Jahren mit dem Bau von Staudämmen ihr Ende.

    Die junge Marke Gilberts Port ist ein Tochterunternehmen des Hauses Casa Burmester.

    Ein Team hervorragender Önologen - vor dem Hintergrund der 250-jährigen Erfahrung des Traditionsunternehmens - garantiert, dass der Wein unter den bestmöglichen Bedingungen hergestellt und ausgebaut wird.Weintrauben





















    Weinregionen Portugal

    1. Minho

    Das milde Atlantikklima und die regelmäßigen Niederschläge

    verleihen der hügeligen Landschaft im Minho einen satten, blaugrünen

    Schimmer. In der Region im äußersten Nordwesten

    Portugals hat die Weinkultur eine lange Tradition. Der Vinho Verde,

    der grüne Wein, ist hier beheimatet. Seinen Namen verdankt er

    der auch im Sommer grünen Landschaft in dieser Region sowie

    der Tatsache, dass er jung getrunken werden sollte.

    3. Bairrada

    Der Weinanbau hat in der Bairrada seit Jahrhunderten

    Tradition. Auf den sanften Hügeln der Region sorgt die Nähe zum

    Atlantik für ein ausgeglichenes Klima und genug Feuchtigkeit auch

    im Sommer, sodass die Trauben bestens reifen können. Der Name

    Bairrada leitet sich von barro ab, dem portugiesischen Ausdruck für

    Lehm oder Ton, der mit Kalk angereichert eine gute Grundlage für

    den Weinanbau bietet.

    5. Ribatejo

    Seinen Namen verdankt das Ribatejo dem Tejo, dem größten

    Fluss Portugals, der von Spanien kommend durch diese Region

    fließt und bei Lissabon im Atlantik mündet. Riba Tejo heißt Ufer

    des Tejo. In dieser Agrarebene, die wegen ihrer fruchtbaren Böden

    berühmten ist und auch „Garten Lissabons“ genannt wird, werden

    neben dem Wein auch viel Getreide und Gemüse angebaut. Der

    Weinanbau im Ribatejo reicht bis in römische Zeit zurück.

    6. Terras do Sado

    Lange Zeit verharrten die beiden Regionen Setubal und

    Palmela, die unter der Bezeichnung Terras do Sado zusammengefasst

    sind, trotz ihrer Nähe zur Hauptstadt Lissabon im Dornröschenschlaf.

    Erst nach dem Bau der berühmten Brücke Vasco da

    Gama über den Tejo begann die Zeit des Erwachens – auch für

    den Weinanbau. Die Nähe zum Atlantik ist in der sandigen Ebene

    der Halbinsel, die nach dem Fluß Sado benannt ist, überall spürbar.

    Harmonische, charaktervolle Weine sind das Ergebnis.

    7. Alentejo

    Die stark landwirtschaftlich orientierte, größte Provinz Portugals

    ist nur spärlich besiedelt. Sanfte Hügelketten wechseln sich

    mit endlosen Ebenen ab. Die Weinberge sind wie grüne, lebende

    Inseln in das weite Land eingestreut, das ansonsten von Getreidefeldern

    und Olivenhainen dominiert wird. Heiße Sommer und

    ein langer warmer Herbst lassen auf dem Schieferverwitterungsboden

    große, elegante Weine reifen.

    1 - Vinhos Verdes

    5. Douro

    Die pittoreske Region im Norden Portugals ist nach dem Fluss Douro benannt, der eine atemberaubende Schlucht in die gebirgige Landschaft schneidet. Die steilen Weinterrassen reichen bis in eine Höhe von 700 Metern hinauf. Jeder kleinste Winkel des

    schwarzen Schieferbodens ist hier bepflanzt. In diesem kleinen grünen Paradies, das für seine Portweine weltbekannt ist, brennt die Sonne auch im Sommer nicht ganz so ungnädig auf das Land, wie im Süden Portugals.

    9. Dão

    Von allen Weinregionen Portugals ist das Dão, das schon vor fast 100 Jahren als D.O.C.-Region eingetragen wurde, die urwüchsigste Landschaft. Die Gebirgskämme, die das Dão durchziehen, machen diese Landschaft wild und ungezähmt.Von atlantischen Einflüssen weitgehend abgeschirmt, ist der Winter hier regenreich, der Sommer heiß und trocken, der Herbst lang und kühl. Ein Klima, wie geschaffen, um große, langlebige Weine zu erzeugen.

    2 - Chaves
    3 - Valpaços
    4 - Planalto Mirandês
    5 - Porto
    5 - Douro
    6 - Távora Varosa
    7 - Lafões
    8 - Bairrada
    9 - Dão
    10 - Beira Interior
    11 - Encostas D'Aire
    12 - Alcobaça
    13 - Lourinhã
    14 - Óbidos
    15 - Alenquer
    16 - Arruda
    17 - Torres Vedras
    18 - Bucelas
    19 - Carcavelos
    20 - Colares
    21 - Ribatejo
    22 - Setúbal
    23 - Palmela
    24 - Alentejo
    25 - Lagos
    26 - Portimão
    27 - Lagoa
    28 - Tavira
    29 - Madeira
    30 - Biscoitos
    31 - Pico
    32 - Graciosa


    Sommerweine

    Stella Blanco 2009

    Stella Blanco 2009
    Der hohe Anteil der Moscatel-Traube hat einen leichten, trockenen Wein mit großer, fruchtiger Intensität hervorgebracht....

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    Sommerweine

    Stella Rosé 2009

    Stella Rosé 2009
    Dieser Rosé hat ein intensives Fruchtaroma, frisch, saftig und beerig. Die Süße-Säurestruktur dieses hellgekelterten 100%-igen...

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